Erinnern heißt Verantwortung übernehmen.

Heute wurden in Hannover anlässlich des 85. Jahrestages der „Aktion Lauterbacher“ zwei neue Stadttafeln enthüllt – am jüdischen Friedhof An der Strangriede und am ehemaligen „Judenhaus“ An der Strangriede 55.

Am 4. September 1941 wurden rund 1.200 hannoversche Jüdinnen und Juden gezwungen, ihre Wohnungen zu verlassen und in sogenannte „Judenhäuser“ umzuziehen. Dies war eine Vorstufe der späteren Deportationen.

Enthüllt wurden die beiden Stadttafeln von Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, Michael Fürst, Präsident des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, und Dan Litvan, 1. Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hannover.

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